Internet in Münster: Stadtwerke, Telekom und der Glasfaserausbau
In Münster bauen die Stadtwerke gemeinsam mit der Telekom ein Glasfasernetz auf, das bis 2030 nahezu die ganze Stadt erreichen soll. Welche Straßenzüge zuerst dran sind und was das für deinen Vergleich bedeutet, erfährst du hier.
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In Münster bauen die Stadtwerke Münster über ihre Tochter Stadtnetze Münster gemeinsam mit der Deutschen Telekom ein Glasfasernetz auf. Ziel ist laut Stadtwerken eine nahezu vollständige Versorgung bis 2030. In Gewerbegebieten ist zusätzlich Deutsche Glasfaser aktiv. Welche Straße zuerst versorgt wird, zeigt nur die adressgenaue Prüfung.
Stadtwerke und Telekom: das gemeinsame FTTH-Netz
Die Stadtwerke Münster haben sich mit der Telekom zusammengetan, um ein glasfaserbasiertes FTTH-Netz für das gesamte Stadtgebiet aufzubauen. Ab 2025 begann der Ausbau in Handorf, Gievenbeck und Hiltrup-Mitte. Für die Zeit bis Ende 2026 sind laut Ankündigung der Stadtwerke weitere Gebiete vorgesehen, darunter Albachten, Hiltrup-Ost, Hiltrup-West, Nienberge und Häger. Als übergeordnetes Ziel nennen die Stadtwerke eine nahezu vollständige Glasfaserversorgung Münsters bis zum Jahr 2030 — eine feste Ausbauquote in Prozent für den aktuellen Stand liegt öffentlich nicht in belastbarer Form vor.
Mietwohnungen: Partnerschaft mit Wohn+Stadtbau
Ein eigener Programmpunkt betrifft Mieterinnen und Mieter: Die Stadtwerke Münster haben mit der städtischen Wohnungsgesellschaft Wohn+Stadtbau eine Partnerschaft für den Glasfaserausbau geschlossen. Davon sollen rund 15.000 Mieterinnen und Mieter in etwa 8.000 Wohnungen profitieren, unter anderem in der Aaseestadt und im Schützenhof-Quartier. Wer in einer Wohn+Stadtbau-Immobilie lebt, kann sich also unabhängig vom allgemeinen Straßenausbau direkt bei der Hausverwaltung nach dem Stand erkundigen.
Deutsche Glasfaser in den Gewerbegebieten
Neben dem Stadtwerke-Telekom-Projekt betreibt Deutsche Glasfaser eigene FTTH-Netze in den Gewerbegebieten Coerde Ost, Roxel und Roxel Süd. Diese Netze richten sich in erster Linie an Unternehmen vor Ort; für private Haushalte in angrenzenden Wohngebieten ist das kein Ersatz für die adressgenaue Prüfung des Stadtwerke-Telekom-Ausbaus.
Die Stadt als Koordinatorin: citeq und die Gigabitkoordination
Über den städtischen IT-Dienstleister citeq stellt Münster eine eigene Breitband-Infoseite bereit. Dort geht es unter anderem um Förderprogramme für sogenannte weiße Flecken (Anschlüsse unter 30 Mbit/s) und graue Flecken, um die Gigabitkoordination der Stadt als Ansprechpartner sowie um ein eigenes Glasfasernetz für mehr als 100 städtische Einrichtungen. Für Privathaushalte ist diese Seite vor allem als Übersicht über Zuständigkeiten und Fördergebiete nützlich, weniger als Verfügbarkeitscheck.
| Betreiber | Fokus in Münster | Zeithorizont laut Quelle |
|---|---|---|
| Stadtwerke Münster / Telekom | FTTH-Ausbau, u. a. Handorf, Gievenbeck, Hiltrup-Mitte, ab 2026 weitere Gebiete | nahezu vollständige Versorgung bis 2030 |
| Stadtwerke Münster / Wohn+Stadtbau | Rund 8.000 Mietwohnungen, u. a. Aaseestadt, Schützenhof | laufende Partnerschaft |
| Deutsche Glasfaser | Gewerbegebiete Coerde Ost, Roxel, Roxel Süd | Netz aktiv |
Vorwahl 0251: was du im Vergleich eingibst
Münster hat die Vorwahl 0251. Trage sie zusammen mit deiner vollständigen Adresse in den Vergleichsrechner ein, damit die Verfügbarkeitsprüfung die für dein Gebäude tatsächlich verfügbaren Anbieter anzeigt — bei einem noch laufenden Flächenausbau ist das aussagekräftiger als jede pauschale Aussage zur Stadt insgesamt.
Vor dem Wechsel prüfen
Halte deine vollständige Anschlussadresse bereit und, falls du wechselst, das Ende deines aktuellen Vertrags. Wohnst du zur Miete, lohnt sich zusätzlich die Nachfrage bei der Hausverwaltung, ob dein Gebäude Teil der Wohn+Stadtbau-Partnerschaft ist.
- Adressgenaue Verfügbarkeit bei Stadtwerken/Telekom und ggf. Deutsche Glasfaser prüfen
- Bei Mietwohnungen den Stand bei der Hausverwaltung erfragen
- Preis nach der Rabattphase in den Vergleich einrechnen
- Kündigungsfrist und Schaltungstermin schriftlich dokumentieren
Häufige Fragen
Wer baut in Münster Glasfaser aus?
Die Stadtwerke Münster bauen über ihre Stadtnetze Münster gemeinsam mit der Deutschen Telekom ein Glasfasernetz (FTTH) auf. Ziel ist laut Stadtwerken eine nahezu vollständige Versorgung bis 2030, bis dahin hängt die Verfügbarkeit von der Adresse ab. In Gewerbegebieten ist zusätzlich Deutsche Glasfaser aktiv.
Welche Stadtteile sind beim Glasfaserausbau zuerst dran?
Seit 2025 bauen die Stadtwerke in Handorf, Gievenbeck und Hiltrup-Mitte. Bis Ende 2026 sollen weitere Gebiete folgen, darunter Albachten, Hiltrup-Ost, Hiltrup-West, Nienberge und Häger. Deutsche Glasfaser betreibt zudem Netze in den Gewerbegebieten Coerde Ost, Roxel und Roxel Süd.
Profitieren auch Mietwohnungen vom Ausbau?
Ja. Die Stadtwerke Münster haben mit der städtischen Wohnungsgesellschaft Wohn+Stadtbau eine Partnerschaft geschlossen, von der rund 15.000 Mieterinnen und Mieter in etwa 8.000 Wohnungen profitieren sollen, unter anderem in der Aaseestadt und im Schützenhof-Quartier.
Welche Vorwahl hat Münster?
Münster hat die Vorwahl 0251. Gib sie zusammen mit deiner vollständigen Adresse in den Vergleichsrechner ein, damit die Verfügbarkeitsprüfung die passenden Anbieter für dein Gebäude anzeigt.
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