Internet in Dortmund: DOKOM21 und der geförderte Glasfaserausbau
In Dortmund treibt DOKOM21 den geförderten Glasfaserausbau voran, im Nordosten baut zusätzlich Westconnect. Ob dein Gebäude schon versorgt ist, zeigt nur die adressgenaue Prüfung.
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In Dortmund treibt DOKOM21 im Auftrag der Stadt den geförderten Glasfaserausbau voran, während im Nordosten zusätzlich der Netzbetreiber Westconnect eigenwirtschaftlich baut. Welches Netz an deiner Adresse liegt, hängt vom jeweiligen Stadtteil und teils vom einzelnen Straßenzug ab.
DOKOM21: Träger des geförderten Glasfaserausbaus
DOKOM21 ist eine Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke und erhielt 2020 den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau der Stadt. Geplant sind rund 3.275 Kilometer Glasfaserkabel, davon rund 430 Kilometer im Tiefbau und 103 Kilometer über bereits vorhandene Leerrohre, ausgeführt als FTTB. Das Projekt kostet rund 97 Millionen Euro, von denen die Stadt Dortmund etwa 10 Prozent trägt, den Rest übernehmen Bund und Land. Nach Angaben der Stadt sollte DOKOM21 bis Ende 2026 noch rund 90 Kilometer Trassen verlegen; davon profitieren auch 150 Schulen. Für diesen Restausbau sind 87,3 Millionen Euro von Bund und Land sowie 9,7 Millionen Euro von der Stadt eingeplant, beim städtischen Tiefbauamt lagen dazu rund 1.500 Anträge vor.
Wo genau gebaut wird: Cluster und Gewerbegebiete
Der geförderte Ausbau ist in 89 Cluster mit insgesamt über 20.000 Gebäuden aufgeteilt, an dem Projekt sind neben DOKOM21 auch die Stadt, das Bundesministerium für Digitales und Verkehr, das Land Nordrhein-Westfalen sowie der Projektträger aconium beteiligt. Genannte Cluster sind unter anderem Wellinghofen, Lücklemberg, Kruckel, Löttringhausen, Großholthausen, Bittermark, Schnee, Schanze und Höchsten. Ergänzend laufen bis Ende 2026 sechs Sonderförderverfahren mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro für Gewerbegebiete in Lütgendortmund, Mengede, Innenstadt-West, Eving, Scharnhorst, Aplerbeck, Brackel, Hombruch und Hörde. Über den geförderten Ausbau hinaus soll der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau die Stadt laut Wirtschaftsförderung bis 2030 flächendeckend versorgen.
Der Dortmunder Nordosten: Westconnect als zusätzlicher Netzbetreiber
Im Nordosten Dortmunds ist mit Westconnect ein weiterer Netzbetreiber aktiv, unabhängig vom DOKOM21-Projekt. In Lanstrop ist der Ausbau laut lokaler Berichterstattung bereits abgeschlossen. In Husen und Kurl hat der Bau begonnen, ein zentraler Netzknoten war für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für das dritte Quartal 2026 angestrebt. Auch Brechten, Derne, Wickede und Asseln werden im Zusammenhang mit diesem Ausbau genannt. Wohnst du in diesem Teil der Stadt, lohnt sich also ein zusätzlicher Blick auf Westconnect neben DOKOM21 und den bundesweiten Anbietern.
Vorwahl 0231: was du im Vergleich eingibst
Dortmund hat die Vorwahl 0231. Trage sie zusammen mit deiner vollständigen Adresse in den Vergleichsrechner ein — bei zwei parallel aktiven Glasfaser-Netzbetreibern in derselben Stadt ersetzt das keine adressgenaue Prüfung, hilft aber, den Vergleich einzugrenzen.
Vor dem Wechsel prüfen
Halte deine vollständige Anschlussadresse bereit und, falls du wechselst, das Ende deines aktuellen Vertrags. Prüfe zusätzlich direkt bei DOKOM21 beziehungsweise, im Nordosten der Stadt, bei Westconnect, ob dein Gebäude im aktuellen Ausbauplan steht.
- Adressgenaue Verfügbarkeit bei DOKOM21 und ggf. Westconnect prüfen
- Cluster- beziehungsweise Ausbaustatus vor Vertragsabschluss erfragen
- Preis nach der Rabattphase in den Vergleich einrechnen
- Kündigungsfrist und Schaltungstermin schriftlich dokumentieren
Häufige Fragen
Wer baut in Dortmund Glasfaser aus?
DOKOM21, eine Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke, erhielt 2020 den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau und verlegt dafür rund 3.275 Kilometer Glasfaserkabel. Im Nordosten der Stadt baut zusätzlich Westconnect ein eigenes Netz auf.
Welche Stadtteile profitieren vom geförderten Ausbau?
Der geförderte Ausbau von DOKOM21 läuft in 89 Clustern mit über 20.000 Gebäuden, unter anderem in Wellinghofen, Lücklemberg, Kruckel, Löttringhausen, Großholthausen, Bittermark, Schnee, Schanze und Höchsten. Zusätzlich gibt es Sonderförderverfahren für Gewerbegebiete in Lütgendortmund, Mengede, Innenstadt-West, Eving, Scharnhorst, Aplerbeck, Brackel, Hombruch und Hörde.
Was passiert im Dortmunder Nordosten?
Dort baut Westconnect eigenwirtschaftlich Glasfaser aus. In Lanstrop ist der Ausbau laut lokaler Berichterstattung bereits abgeschlossen, in Husen und Kurl hat er begonnen, ein Netzknoten war für das zweite Quartal 2026 geplant. Auch Brechten, Derne, Wickede und Asseln werden im Zusammenhang mit dem Ausbau genannt.
Welche Vorwahl hat Dortmund?
Dortmund hat die Vorwahl 0231. Gib sie zusammen mit deiner vollständigen Adresse in den Vergleichsrechner ein, damit die Verfügbarkeitsprüfung die passenden Anbieter für dein Gebäude findet.
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