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Internet vor Ort

Internet in München: SWM/M-net und Telekom bauen die Glasfaser-Metropole

M-net, die Telekommunikationstochter der Stadtwerke München, baut gemeinsam mit der Telekom seit 2025 Glasfaser aus — 2026 unter anderem in der Maxvorstadt und in Schwabing.

Stand: 26. September 2026 Lesezeit: 5 Min. Tim Jungeblut Redaktionelle Methodik
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Auf dieser Seite
  1. Glasfaserausbau in Maxvorstadt und Schwabing: Stand und Ortsteile
  2. Regionale Anbieter neben den bundesweiten
  3. Vor dem Wechsel prüfen

In München (Vorwahl 089) treffen die bundesweiten Anbieter Telekom, Vodafone, 1&1 und o2 auf M-net, die Telekommunikationstochter der Stadtwerke München. M-net und Telekom bauen seit einer Kooperationsvereinbarung von September 2025 gemeinsam Glasfaser aus und wollen München nach eigener Darstellung zur ersten deutschen Großstadt mit einem flächendeckenden Glasfaserplan machen. Ab 2026 startet der Ausbau unter anderem in der Maxvorstadt und in Schwabing.

Glasfaserausbau in Maxvorstadt und Schwabing: Stand und Ortsteile

Laut M-net beginnt 2026 der Ausbau in weiten Teilen der Maxvorstadt sowie in Schwabing; welche Straßenzüge dort im Detail dazugehören, zeigt die Ausbaukarte von M-net adressgenau. Das ist Teil einer größeren Kooperation: SWM, M-net und Telekom wollen die gemeinsame Erschließung nach eigenen Angaben auf rund 550.000 Anschlüsse ausweiten und dabei Wohneinheiten schrittweise von FTTB (Glasfaser bis zum Gebäude) auf FTTH (Glasfaser bis in die Wohnung) aufrüsten. Jede Wohneinheit bekommt dabei eine Anschlussbox mit getrennten Zugängen für M-net und Telekom, sodass sich Bewohner später zwischen beiden Anbietern entscheiden können.

Bereits länger abgeschlossen ist der Ausbau in den Stadtteilen Harthof, Hasenbergl, Messestadt Riem, Schwabing West und Obersendling, wo M-net und SWM den Glasfaseranschluss laut eigenen Angaben bereits 2018 fertiggestellt haben. Insgesamt sollen laut M-net rund 650.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in München seit Beginn des Ausbaus 2009 einen Glasfaseranschluss erhalten haben, ein großer Teil davon zunächst als FTTB bis zum Gebäude.

Stadtteil Ausbaustand laut Quelle
Maxvorstadt, Schwabing Ausbau startet 2026
Harthof, Hasenbergl, Messestadt Riem, Schwabing West, Obersendling Ausbau seit 2018 abgeschlossen
Gesamte Kooperation SWM/M-net/Telekom rund 550.000 Anschlüsse, mehrjährig

Regionale Anbieter neben den bundesweiten

  • Bundesweit tätige Anbieter (Verfügbarkeit adressabhängig): Telekom, Vodafone, 1&1, o2
  • Regional: M-net (Tochter der Stadtwerke München), oft in Kooperation mit der Telekom
  • Ausbauankündigung und tatsächlich nutzbaren Anschluss immer unterscheiden
  • Die M-net-Ausbaukarte zeigt Planungsgebiete getrennt von bereits verfügbaren Adressen

Vor dem Wechsel prüfen

Halte die vollständige Anschlussadresse und dein aktuelles Vertragsende bereit, bevor du wechselst. Prüfe insbesondere, ob deine Adresse bereits als FTTH (bis in die Wohnung) oder erst als FTTB (bis zum Gebäude) ausgebaut ist, da sich daraus unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten ergeben. Prüfe die M-net-Ausbaukarte zusätzlich zum Marktvergleich, weil ein geplanter Ausbau noch kein nutzbarer Anschluss ist. Vergleiche danach Bandbreite, Upload, Gesamtkosten über die Mindestlaufzeit und den Preis nach der Rabattphase. Mehr zur Technik findest du im Überblick zu Glasfaser, einen Städtevergleich bietet die Seite zu Nürnberg.

Häufige Fragen

Welche Internetanbieter gibt es in München?

Neben den bundesweit tätigen Anbietern Telekom, Vodafone, 1&1 und o2, deren Verfügbarkeit von der Adresse abhängt, ist in München M-net aktiv, die Telekommunikationstochter der Stadtwerke München (SWM). M-net und Telekom bauen seit 2025 gemeinsam Glasfaser aus, jede Wohneinheit bekommt dabei eine Anschlussbox mit Zugängen für beide Anbieter. Welcher Anschluss an deiner Adresse liegt, zeigt die Verfügbarkeitsprüfung.

Ist Glasfaser in München schon verfügbar?

Laut M-net und SWM haben bereits rund 650.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in München seit 2009 einen Glasfaseranschluss erhalten, allerdings größtenteils bis zum Haus (FTTB) und nicht bis in die Wohnung. Ab 2026 läuft der Ausbau in weiteren Stadtteilen wie der Maxvorstadt und in Schwabing, mit dem Ziel, München zur ersten deutschen Großstadt mit flächendeckendem Glasfaserplan zu machen.

Was ist der Unterschied zwischen M-net-Glasfaser und dem Kabelanschluss?

M-net verlegt eigene Glasfaserleitungen, teils bis in die Wohnung (FTTH), teils bisher nur bis zum Gebäude (FTTB). Ein klassischer Kabelanschluss läuft dagegen über das TV-Kabelnetz und ist technisch etwas anderes; für den Vergleich zählt, welche Technik konkret an deiner Adresse ankommt, nicht der Markenname.

Was bedeutet die Vorwahl 089 beim Anbietervergleich?

Die 089 deckt große Teile Münchens ab und dient nur zur groben Einordnung der Region. Für die Verfügbarkeitsprüfung und den Vertrag zählt allein die vollständige Anschlussadresse mit Hausnummer und Postleitzahl.

Ausgewählte Quellen

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