Internet in Frankfurt am Main: Anbieter, Glasfaser und Verfügbarkeit
In Frankfurt am Main teilen sich Telekom und das Vodafone-Gemeinschaftsunternehmen OXG den Glasfaserausbau, Stadtteil für Stadtteil. Ob dein Gebäude schon angeschlossen ist, zeigt nur die adressgenaue Prüfung.
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In Frankfurt am Main teilen sich vor allem zwei Anbieter den Glasfaserausbau: die Telekom mit eigenem Netz und OXG, ein Gemeinschaftsunternehmen von Vodafone und Altice, mit einem offenen Netz für mehrere Provider. Beide bauen stadtteilweise, nicht flächendeckend gleichzeitig.
Glasfaserausbau in Frankfurt: Telekom und OXG Stadtteil für Stadtteil
Die Telekom hat laut Presseportal-Mitteilung im Stadtteil Oberrad mit dem Ausbau begonnen: Ab Frühjahr 2026 sollen dort rund 8.300 zusätzliche Haushalte und Gewerbebetriebe einen Glasfaseranschluss mit bis zu 1.000 Mbit/s erhalten, teils mit kostenlosem Hausanschluss bei Eigentümerzustimmung. Zuvor waren laut Berichten bereits Teile von Niederrad, Sachsenhausen, Bockenheim, Ginnheim, Westend-Süd, Bornheim, Nordend und der Innenstadt versorgt.
Seit 2026 baut zusätzlich OXG als eigenständiges, anbieteroffenes Glasfasernetz in Frankfurt aus – nach eigenen Angaben für rund 125.800 Haushalte in mehreren Stadtteilen, kostenlos für Eigentümer und Bewohner. Genannt werden unter anderem Praunheim, Rödelheim, Bockenheim/Hausen, mehrere Gallus-Bereiche, Sachsenhausen-Süd, Niederrad sowie neu hinzugekommen Höchst, Sossenheim und Unterliedbach.
| Stadtteil (Auswahl) | Anbieter | Status laut Quelle |
|---|---|---|
| Oberrad | Telekom | Baubeginn Frühjahr 2026 |
| Niederrad, Sachsenhausen, Bockenheim, Nordend, Bornheim, Innenstadt | Telekom | Bereits versorgt (Berichtsstand) |
| Praunheim, Rödelheim, Gallus, Höchst, Sossenheim, Unterliedbach | OXG (Vodafone/Altice) | Ausbau seit 2026 |
Regionale Anbieter neben Telekom und OXG
Neben den beiden großen Glasfaser-Bauherren werden für Frankfurt zusätzlich Anbieter wie fiberONE, Entega Plus, PŸUR und TNG genannt, die in einzelnen Gebieten ebenfalls Glasfaser verlegen. Weil das Frankfurter Netzbild dadurch kleinteilig ist, lohnt sich neben dem großen Marktvergleich ein zusätzlicher Blick auf die Ausbaukarten der einzelnen Anbieter für deine Adresse.
- Bundesweit tätige Anbieter (Verfügbarkeit adressabhängig): Telekom, Vodafone, 1&1, o2
- Eigenes Netz: Telekom
- Open-Access-Netz: OXG (Vodafone/Altice)
- Weitere genannte Anbieter: fiberONE, Entega Plus, PŸUR, TNG
Vorwahl 069: was du im Vergleich eingibst
Frankfurt am Main hat die Ortsnetz-Vorwahl 069. Trage sie zusammen mit deiner vollständigen Adresse in die Verfügbarkeitsprüfung ein – bei zwei parallelen Glasfasernetzen in der Stadt ist das der einzige verlässliche Weg, um zu sehen, welcher Anschluss an deinem Gebäude tatsächlich möglich ist.
Vor dem Wechsel prüfen
Halte deine vollständige Anschlussadresse bereit und, falls du wechselst, das Ende deines aktuellen Vertrags. Bei einem neuen Glasfaseranschluss über OXG oder Telekom ist zusätzlich die Zustimmung des Eigentümers zur Hausanschluss-Verlegung Voraussetzung für den kostenlosen Anschluss.
- Adressgenaue Verfügbarkeit bei Telekom und OXG prüfen
- Zustimmung des Eigentümers zum Hausanschluss klären
- Preis nach der Rabattphase berechnen
- Kündigungsfrist und Schaltungstermin dokumentieren
Häufige Fragen
Welche Internetanbieter bauen in Frankfurt Glasfaser aus?
Die Telekom baut in Frankfurt seit Jahren schrittweise Glasfaser aus, aktuell etwa in Oberrad mit rund 8.300 zusätzlichen Haushalten und Gewerbebetrieben ab Frühjahr 2026. Parallel dazu errichtet OXG, ein Gemeinschaftsunternehmen von Vodafone und Altice, seit 2026 ein offenes Glasfasernetz für rund 125.800 Haushalte in mehreren Stadtteilen. Daneben sind laut Berichten weitere Anbieter wie fiberONE, PŸUR, TNG und Entega Plus in Teilen der Stadt aktiv.
In welchen Frankfurter Stadtteilen ist Glasfaser schon verfügbar?
Bereits versorgt sind laut Berichten unter anderem Teile von Niederrad, Sachsenhausen, Bockenheim, Ginnheim, Westend-Süd, Bornheim, Nordend und der Innenstadt. Aktuell im Bau oder in Planung sind unter anderem Oberrad (Telekom) sowie Praunheim, Rödelheim, Gallus, Höchst, Sossenheim und Unterliedbach (OXG). Ob dein konkretes Gebäude angeschlossen ist, zeigt nur die adressgenaue Prüfung.
Was unterscheidet die Telekom- und die OXG-Glasfasernetze in Frankfurt?
Die Telekom baut und betreibt ihr Netz selbst und vermarktet es über die eigenen Tarife. OXG baut die Leitungen als Open-Access-Netz, das heißt, mehrere Internetanbieter können darüber ihre Tarife anbieten. Für dich als Nutzer bedeutet das: Bei einem OXG-Anschluss hast du unter Umständen mehr Anbieterauswahl als bei einem reinen Telekom-Anschluss.
Welche Vorwahl brauche ich für den Vergleich in Frankfurt am Main?
Frankfurt am Main hat die Ortsnetz-Vorwahl 069. Gib sie zusammen mit deiner vollständigen Adresse im Vergleichsformular ein, damit nur die an deinem Gebäude tatsächlich verfügbaren Anschlüsse angezeigt werden.
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