Internet in Dresden: SachsenGigaBit, Telekom und die Ausbaugebiete
In Dresden baut SachsenEnergie unter der Marke SachsenGigaBit ein eigenes Glasfasernetz, die Telekom ergänzt in weiteren Stadtteilen. Ob dein Gebäude schon angeschlossen ist, zeigt nur die adressgenaue Prüfung.
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In Dresden bauen zwei Netzbetreiber parallel Glasfaser aus: SachsenEnergie unter der eigenen Marke SachsenGigaBit und die Telekom mit einem offenen Netz für Partneranbieter. Welche Adresse zu welchem Projekt gehört, lässt sich nur gebäudegenau beantworten.
SachsenGigaBit: das eigene Glasfasernetz von SachsenEnergie
SachsenEnergie, der Energie- und Netzdienstleister der Stadt, baut unter der Marke SachsenGigaBit ein eigenes Glasfasernetz auf. Ziel sind laut Unternehmensangabe rund 62.000 Haushalte und Gewerbeeinheiten bis 2028, wovon bis zu 42.000 innerhalb der jeweiligen Ausbaugebiete kostenfrei angeschlossen werden sollen. Genannte Ausbaugebiete sind unter anderem Hellerau, Wilschdorf, Nickern, Lockwitz, Großzschachwitz, Mickten, Niedersedlitz, Pieschen, Trachau, Klotzsche und Weixdorf. Die Reihenfolge und der genaue Zeitpunkt unterscheiden sich je Gebiet, weshalb eine adressgenaue Prüfung nötig bleibt, bevor du einen Vertrag planst.
Telekom in Gorbitz, Kleinzschachwitz, Mickten und dem Scheunenhofviertel
Parallel zum SachsenEnergie-Projekt baut die Telekom in Gorbitz, Kleinzschachwitz, Mickten und im Scheunenhofviertel ein eigenes Glasfasernetz für rund 11.000 Haushalte und Unternehmen. Das Netz soll bis Mitte 2027 fertig und für rund 50 weitere Partneranbieter offen sein — anders als bei einem reinen Eigenausbau kannst du hier also später auch bei anderen Anbietern als der Telekom einen Vertrag über dieselbe Leitung abschließen. Auffällig: Mickten taucht sowohl bei SachsenEnergie als auch bei der Telekom als Ausbaugebiet auf, was zeigt, dass selbst innerhalb eines Stadtteils zwei unterschiedliche Netze parallel entstehen können.
| Betreiber | Marke | Ausbaugebiete (Auswahl) | Ziel laut Quelle |
|---|---|---|---|
| SachsenEnergie | SachsenGigaBit | Hellerau, Wilschdorf, Nickern, Lockwitz, Großzschachwitz, Mickten, Niedersedlitz, Pieschen, Trachau, Klotzsche, Weixdorf | rund 62.000 Anschlüsse bis 2028 |
| Telekom | eigenes offenes Glasfasernetz | Gorbitz, Kleinzschachwitz, Mickten, Scheunenhofviertel | rund 11.000 Anschlüsse bis Mitte 2027 |
Vorwahl 0351: was du im Vergleich eingibst
Dresden nutzt überwiegend die Vorwahl 0351. In einzelnen Außenbereichen der Stadt gelten abweichende Ortsnetze wie 035201 oder 035204. Für den Vergleichsrechner reicht in aller Regel die Hauptvorwahl zusammen mit deiner vollständigen Adresse, damit die Verfügbarkeitsprüfung die passenden Anbieter für dein Gebäude anzeigt — bei zwei parallelen Glasfaserprojekten in derselben Stadt ist das wichtiger als anderswo.
Vor dem Wechsel prüfen
Halte deine vollständige Anschlussadresse bereit und, falls du wechselst, das Ende deines aktuellen Vertrags. Frage bei SachsenEnergie und bei der Telekom jeweils separat nach, ob dein Gebäude im Ausbaugebiet liegt oder bereits angeschlossen ist, da beide Netze unabhängig voneinander gebaut werden.
- Adressgenaue Verfügbarkeit bei beiden Netzbetreibern prüfen
- Klären, ob ein kostenfreier Hausanschluss im jeweiligen Ausbaugebiet gilt
- Preis nach der Rabattphase in den Vergleich einrechnen
- Kündigungsfrist und Schaltungstermin schriftlich dokumentieren
Häufige Fragen
Wer baut in Dresden Glasfaser aus?
SachsenEnergie baut unter der Marke SachsenGigaBit ein eigenes Glasfasernetz und will bis 2028 rund 62.000 Haushalte und Gewerbeeinheiten anschließen, einen Teil davon kostenfrei innerhalb der jeweiligen Ausbaugebiete. Daneben verlegt die Telekom in mehreren Stadtteilen ein offenes Glasfasernetz für rund 50 Partneranbieter.
In welchen Dresdner Stadtteilen wird gebaut?
SachsenEnergie nennt unter anderem Hellerau, Wilschdorf, Nickern, Lockwitz, Großzschachwitz, Mickten, Niedersedlitz, Pieschen, Trachau, Klotzsche und Weixdorf als Ausbaugebiete. Die Telekom baut parallel in Gorbitz, Kleinzschachwitz, Mickten und im Scheunenhofviertel.
Bis wann soll der Ausbau in Dresden fertig sein?
SachsenEnergie nennt 2028 als Zielhorizont für rund 62.000 Anschlüsse. Die Telekom plant ihr Projekt mit rund 11.000 Haushalten und Unternehmen in Gorbitz, Kleinzschachwitz, Mickten und im Scheunenhofviertel bis Mitte 2027. Beide Angaben sind Anbieterplanungen und können sich verschieben.
Welche Vorwahl hat Dresden?
Dresden hat die Vorwahl 0351. Einzelne Außenbereiche nutzen abweichende Ortsnetze wie 035201 oder 035204. Für den Vergleichsrechner reicht in der Regel die Hauptvorwahl 0351 zusammen mit deiner vollständigen Adresse.
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